#36 „Öffentliche Kunstfreiheit“ – das neue Buch von Christoph Möllers und Nils Weinberg
Die Kunstlandschaft in der Bundesrepublik ist geprägt durch öffentliche Institutionen, die durch staatliche Mittel finanziert werden. Dazu zählen zum Beispiel Museen, Philharmonien, Theater. Wenn staatlich geförderte Kunst mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert wird, wie 2022 bei der documenta fifteen geschehen, stellt sich die Frage, darf der Staat eingreifen, oder ist auch antisemitisch gewertete Kunst durch die Kunstfreiheit geschützt? Christoph Möllers hat im Auftrag der damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zwei Rechtsgutachten verfasst. Es ging um die Frage, ob der Staat in eine bestehende Ausstellung intervenieren kann und um die Frage, ob man im Vorhinein Dinge verhindern...