#32 Die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Juristen im Nationalsozialismus

Shownotes

Die Rechtsanwaltskammer Berlin und der Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein laden zu einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Ingo Müller ein:
"Die Vernichtung progressiver Juristen durch den Nationalsozialismus – und der Verlust der Rechtskultur in Deutschland".
Es wird auch um die Frage gehen, welche Folgen die systematische Verdrängung jüdischer Anwältinnen und Anwälte für die deutsche Justiz hatte und was das für den Schutz von Rechtsstaatlichkeit und freier Advokatur heute bedeutet. Was können wir heute tun, um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern?
Darüber spreche ich mit Ingo Müller. Der ehemalige Strafrechtsprofessor ist Autor des 1987 erschienenen Buches „Furchtbare Juristen“, ein Standardwerk, das 2014 und 2020 vom Tiamat-Verlag neu aufgelegt wurde. Nach wie vor eine Leseempfehlung: „Eine ebenso glänzende wie niederdrückende Bilanz, ein beklemmendes Buch, das alle Illusionen zerstäubt“ (die Zeit). In unserem Gespräch geht es – wie im Buch – auch um die Kontinuitäten, die Nazi-Juristen hatten auch im Nachkriegsdeutschland noch großen Einfluss in der Justiz und in der Wissenschaft. Der Verlust des „Rechtsethos und der Rechtskultur sowie der Verbindung von Recht und Geist“ (Müller) ist auch heute noch zu spüren. Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie müssen immer wieder verteidigt werden.

Links

Ingo Müller
https://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_M%C3%BCller_(Jurist)
https://edition-tiamat.de/unsere-autoren/mueller-ingo

Das Buch „Furchtbare Juristen“
https://edition-tiamat.de/books/furchtbare-juristen
https://de.wikipedia.org/wiki/Furchtbare_Juristen
https://taz.de/Ingo-Muellers-Buch-Furchtbare-Juristen/!5033880/

Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV)
https://www.rav.de/start

Veranstaltung von RAV und RAK-Berlin mit Ingo Müller
https://www.rav.de/publikationen/mitteilungen/mitteilung/die-vernichtung-progressiver-juristen-durch-den-ns-und-der-damit-verbundene-verlust-der-rechtskultur-in-der-nachkriegszeit-1247

Rechtsanwaltskammer Berlin (RAK)
https://www.rak-berlin.de/

Meine Sendung über Hans Litten
https://annette-wilmes.de/beitraege/menschen-und-paragraphen/hans-litten

Meine Sendung über „Anwalt ohne Recht“
https://api.annette-wilmes.de/uploads/Anwalt_ohne_Recht_046c2c7164.pdf

Carl von Ossietzky
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Ossietzky

Rudolf Olden
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Olden

Max Alsberg
https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Alsberg

Theodor Maunz
https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Maunz

Willi Geiger
https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Geiger_(Richter)

Hans Carl Nipperdey
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Carl_Nipperdey

Transkript anzeigen

00:00:10: Menschen, Orte, Paragrafen.

00:00:13: Begegnungen in der Welt des Rechts.

00:00:16: Ein Podcast von Annette

00:00:17: Wehmes.

00:00:24: Herzlich willkommen zur Zweiunddreißigsten Folge in meinem Podcast!

00:00:27: Mein Gast ist heute nicht zum ersten Mal Professor Doktor Dr.

00:00:32: Ingo Müller, ehemaliger Strafrechtsprofessor und vor allem Autor des nineteen- hundertsiebenundachtzig erschienenen Buches Furchtbare Juristen Ein Standardwerk, das im Backshop zum Beispiel heißt zu diesem Buch, dass das Standardwerk über die deutsche Justiz unter den Nazis und darüber wie willfährig sie sich verhielt.

00:00:58: Und wie wenig Widerstand sie leistete – ein Klassiker der frei von Juristenjagong ist!

00:01:04: Die ganze unselige Geschichte unseres Rechtssystems im zwanzigsten Jahrhundert präzise

00:01:09: beschreibt.".

00:01:11: Ich freue mich, lieber Ingo, dass wir hier heute vor den Mikrofonen sprechen können.

00:01:17: Nicht nur über dein Buch aber... Indirekt dann eben doch immer wieder.

00:01:22: Anlass für unser Gespräch ist die Einladung des republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins gemeinsam mit der Berliner Rechtsanwaltskammer zu einem Vortrag, in dem du über deine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Justiz in der NS Zeit sprechen wirst – also eben Stoff aus deinem Buch!

00:01:42: Die Vernichtung progressiver Juristen durch den Nationalsozialismus und der damit verbundene Verlust der Rechtskultur.

00:01:51: Das ist der Titel deines Vortrags, wer waren denn diese progressiven Juristen die in den vierzehn Jahren der Weimarer Republik gearbeitet haben aktiv waren?

00:02:03: Das war rund ein Drittel des gesamten Berufsstandes der Juristen.

00:02:08: Vorwiegend in der Rechtsanwaltschaft, aber eben auch an den Universitäten und da im spezielle Richtung.

00:02:16: Und was machte ihre Progressivität aus?

00:02:19: Na es war so das neue Rechtsgebiete die entstanden im späten für den zwanzigsten Jahrhundert im Wesentlichen von Juden voran betrieben waren, also von jüdischen Juristen.

00:02:35: Das heißt muss ich gleich mal eine Anmerkung machen, Juden waren es ja gar nicht alle sondern im Nazisende Juden nach diesem etwas verquassenen Judenbegriff aber sie stammten aus dem kulturellen Umfeld der jüdische Gemeinden.

00:02:51: Und so redest du auch, wenn Du über jüdische Anwälte redest.

00:02:54: Also über das kulturell geprägte Jetzt nicht das religiöse oder das was die Nazis ihnen angehängt haben?

00:03:01: Ja!

00:03:02: Wobei man immer vorausschicken muss Dass man, wenn man sie so bezeichnet Die Nazibegriffe verwendet und verwenden muss Denn nach den Nazi Begriffen sind sie auch verfolgt und vernichtet worden.

00:03:15: Fünfzig Prozent der Rechtsanwälte im Kammergerichtsbezirk waren Juden und in der Stadt Berlin waren es fast zwei Drittel.

00:03:28: Und wenn wir jetzt über jüdische Anwälter reden, dann in dem Sinne wie du es eben gesagt hast Aber du gehst in deinem Vortrag noch viel weiter zurück.

00:03:38: Zum Beispiel Heinrich Heine und Ludwig Birne, Publizisten die auch Juristen waren oder Politiker nennst du Eduard Laska, Eduards Simson.

00:03:48: Und Gabriel Rieser ebenfalls Juristen, prominente Juristen und dann auch Ferdinand Lassalle Wilhelm Liebknecht Johann Jakobi und Karl Marx, die begründeten ja bekanntermaßen Die Arbeiterbewegung.

00:04:04: Ja, sie alle stehen in gewisser Weise für den Gedanken der Aufklärung sagst du in deinem Vortrag oder wirst du dann auch ausführen?

00:04:13: In der Rechtsanwaltskammer.

00:04:16: Also Gedanke der Aufklärung, der vor ihnen schon von Moses Mendelson begründet wurde.

00:04:22: Woran liegt es denn dass Juden im intellektuellen Deutschland

00:04:27: so stark

00:04:27: repräsentiert waren?

00:04:29: Sie hatten doppelte Motivation, einmal die allgemeinen Staatsbürgerliche nach Freiheit und Demokratie aber auch nach Gleichheit endlich ein Ende der jahrhundertelangenen Herabsetzungen zu erreichen.

00:04:45: Das war ihr Bestreben und das erreicht man natürlich nicht im Ständestart oder irgendwie... konventionellen Monarchien, sondern im freiheitlichen liberalen Staat.

00:04:57: Und daher waren sie auch eben Träger der Rechtsidee also des demokratischen Gedankens und der

00:05:04: Rechtsidee.".

00:05:06: Und bestimmte Berufe durften Sie ja nicht ausüben?

00:05:10: Im Laufe der Jahrhunderte auch nicht!

00:05:12: Das war ja auch mit einem Grund dafür dass sie dann irgendwann den Anwaltsberuf zum Beispiel ergriffen.

00:05:21: Ja, also als akademischen Beruf hatten sie lange nach dem ihnen erlaubt war zu studieren den Arztberuf ergriffen.

00:05:31: Denn Anwalt, den Beruf des Anwalts gab es lange bei uns nicht.

00:05:36: Friedrich Wilhelm I und sein Sohn Friedrich der Große hatten ja die Anwälte abgeschafft.

00:05:42: Wir hatten ein sehr gestörtes Verhältnis zum Recht und speziell zu den Anwälten.

00:05:48: Und haben sie daher zu Justizbanken gemacht, und Voraussetzung für das hereinströmen der Juden in den anwaltsberuf oder in die juristischen Berufe war die Reichsrechtsanwaltsordnung, die endlich aus diesem Beamten beruf ein freien Beruf machte.

00:06:10: Wann war das dann?

00:06:11: Das auseinandersetzte.

00:06:13: Und das ermöglichte eben den Juden diesen Beruf zu ergreifen.

00:06:20: Ich vertrete die Auffassung, dass sie für die Juristerei besonders präsentiert sind durch ihre Erziehung in vier Jahren schon beginnend.

00:06:32: Das ist im Grunde eine Juristenerziehung.

00:06:34: Mit vier Jahren beginnt.

00:06:36: und

00:06:36: warum?

00:06:37: Die religiöse Erziehung beginnt mit vier Jahren.

00:06:40: Und die religiöserziehung ist eine juristische Dendes.

00:06:43: Talmud?

00:06:44: Ja, ja!

00:06:45: Denn der jüdische Glaube besteht im Wesentlichen aus Gehe und Verboten.

00:06:52: Wie man damit umzugehen hat, landet sich schon von klein auf...

00:06:56: Es entwickelten sich auch, das hast du eben schon erwähnt zu dieser Zeit besondere Rechtsgebiete.

00:07:01: Die es hervorher so auch nicht gab.

00:07:03: also ich nenne jetzt mal als ein Beispiel Wirtschafts- und Handelsrecht.

00:07:08: Ja!

00:07:08: Auch dafür waren sie prädestiniert.

00:07:12: weil Juden lange Zeit alle möglichen Handwerksberufe und so weiter verboten waren streben Sie in den kaufmännischen Berufe Und die jüdischen Jurastudenten kamen meist aus Kaufmannsfamilien und hatten daher eine besondere Affinität zum ökonomischen.

00:07:32: Und daher ihr Verble für neue Handelsrecht, Wertpapierecht, Arbeitsrechte.

00:07:40: also diese neu entstehenden Rechtsgebiete haben die Juden besetzt.

00:07:46: Die sich bis heute in die heutige Zeit weiterentwickelt bzw.

00:07:50: so gehalten haben?

00:07:52: Ja, das heißt die Nazis haben ja den jüdischen Juristen vertrieben oft auch ermordet oder in den Selbstmord getrieben.

00:08:04: Max Alsberg und Tanzelten sind in den selbstmordgetrieben worden und damit verschwand diese Dominanz in den Rechtsgebieten diesen Affinität zur Ökonomie zu haben Und ich glaube, dass wir da so zurückgefallen sind.

00:08:23: Dass wir jetzt neue Rechtsentwicklungen aus den USA übernehmen müssen.

00:08:29: Factoring und Franchising.

00:08:31: Diese Bilder sind amerikanische Begriffe weil wir diese Institute übernehmen mussten.

00:08:38: Vor hundert Jahren in den zwanziger Jahren sind die aus Deutschland gekommen – die neuen Rechtsentwirkungen.

00:08:45: Ja, und genau in dieser Zeit würde ich das gerne nochmal kurz zurückgehen.

00:08:49: Also vor der Nazi-Zeit die vierzehn Jahre der Weimarer Republik.

00:08:54: Du warst ja Strafrechtsprofessor!

00:08:57: Jetzt würde ich gerne mal über bekannte Strafverteidiger aus dieser Zeit reden.

00:09:03: Zwei Namen hast du schon genannt als Berg und Hans Litten?

00:09:06: Ja, im Grunde waren außer drei ziemlich reaktionären Nazi-Affinen Strafvertretermann alle Alle Juden.

00:09:17: Denn ... Fünfzig Prozent, hatte ich gesagt im Kammergericht in Berlin und in Wien.

00:09:24: auch in den großen europäischen Metropolen war die Dominanz der jüdischen Juristen noch größer.

00:09:31: Und ihr unter den Strafverteidigern Alsberghörspark Rudolf Olden Hans Litten war auch schon erwähnt alles Straferteidiger, etwas erweiterten, verteidiger Begriff vertraten.

00:09:50: Also sie kämpften auch im Gerichtssaal für die Freiheit und gegen reaktionäre Tendenzen ging eine Justiz, die halb nach dem Kaiserreich sich verbunden fühlte und halb schon den kommenden Dritten

00:10:08: Reich.".

00:10:08: Aber ganz bestimmt nicht so sehr der...

00:10:12: Nein, weniger der Republik.

00:10:14: Sie kämpften also wenn sie für ihre Mandanten kämpfen auch für die Republik und für die Anwaltsfreiheit.

00:10:22: Denn einer von ihnen hat mal gesagt das ist ja Zerstörung der Anwalzfreiheit, die Zerstörung der Freiheit aller isst.

00:10:30: Und sie traten eben auch den Schwachen an die Seite, und da passt jetzt vielleicht ein Zitat von Rudolf Olden.

00:10:38: Recht ist immer eine Sache der Schwachen – die Starken brauchen kein Recht!

00:10:43: Nur zu sehr sind Sie geneigt, da Sie ja die Macht haben ohne Recht

00:10:46: auszukommen.".

00:10:47: Das passt

00:10:49: genau.

00:10:49: Das findet heute eine unheimliche Neuauflage.

00:10:54: Diese Multimilliardäre halten sich ja... Überhaupt keine staatlichen Regeln.

00:11:00: Wenn man sieht, wie die Uber-Autos fahren oder Airbnb-Wohnungen vermietet werden gegen alle staatlichen Verbote – sie haben die Macht!

00:11:10: Was brauchen Sie gar noch recht?

00:11:18: Auch schon vor dem Nationalsozialismus hatten jüdische und überhaupt liberale Juristen, die ja meistens dann doch jüdisch waren, wie du eben erzählt hast….

00:11:28: Sie hatten einen schweren Stand und du sprichst in diesem Zusammenhang von der ausuferenden politischen Justiz, der vierzehn Jahre.

00:11:35: Der vierzehntweimarer Jahre.

00:11:37: Kannst Du dafür Beispiele nennen?

00:11:39: Ja!

00:11:40: Die... also ich muss etwas ausholen.

00:11:44: Deutschland hat sich nie an den Versaillervertrag gehalten oder bestimmte Kreise die reißen wir jedenfalls nicht.

00:11:49: Die war eigentlich beschränkt auf hunderttausend Mann durfte keine Luftwaffe haben keine schweren Waffen Und hat diese ganzen Verbote des Waseyer Vertrags, die übrigens auch Bestandteil der Weimar Verfassung waren.

00:12:02: Der Prinzvertrag war Bestandteil der Verfassung und das wurde unterlaufen und mutmaßliche Verräter dieser Machenschaften wurden umgebracht, Verrätern verfallener Fäme.

00:12:23: Diese Fähmemorde hat die Rechtsprechung bis hin zum Reusgericht für gerechtfertigt gehalten mit der Konstruktion der Staatsnotwehr.

00:12:36: Das heißt, dem Staat sind durch das Recht die Hände gebunden und der kann nicht wie ein Staat eigentlich müsste und deshalb müssen Männer von nationaler Gesinnung für den Staat handeln und tun was eigentlich seine Sache ist Das heißt, aufrüsten und stark werden neuen Krieg führen und ähnliches.

00:12:59: Das waren diese sogenannten Filmemorde.

00:13:03: Und wer war das, der dort umgebracht wurde?

00:13:06: Na ja, das waren Verräter, mutmaßliche Verrätern.

00:13:11: Es fand keine echten Prozesse statt.

00:13:15: Das Gegenstück dazu war der publizistische Landesverrat.

00:13:22: Also pacifistische Journalisten, die diese Machenschaften, die auch sehr gefährlich waren, anprang hatten wurden wegen Landesverrats verurteilt.

00:13:33: Karl von Osjadski?

00:13:35: Karl von Ausjadsky einer der berühmtesten.

00:13:38: aber auch im Grunde hatte jeder prominente Pazifist sein Landesverrat zu erfahren und ist ganz interessant in einem Band der einzige Fall von Publisches Schimlandesverrat, der in der amtlichen Sammlung der Reichsgerichtsentscheidung enthalten ist.

00:13:57: Das ist das sogenannte Pontonfall.

00:14:01: Also da hatte ein Reiswärmen über stattgefunden Anfang der zwanziger Jahre im Feldheim an der Weser, also im März, das war mit der kalten Winter.

00:14:12: Im März eine Überbruchung der Wesers probiert, also geübt Und dabei sind achtzehn Menschen umgekommen, ertrunken in den Eisingfüten.

00:14:28: Es war immer behauptet worden das seien sogenannte zeitfreiwillige.

00:14:33: Zeitfreiwilliger waren Leute die die Reichswehr verstärkt haben ohne selbst Soldaten zu sein.

00:14:40: Das heißt sie waren Soldaten aber sie hatten zivile Berufe und in den Tourismanzeichen für diese Umgekommenen standen immer Zivileberufe, Bäckergeselle und viele Studenten.

00:14:52: Und daraus schloss Bertolt Jakob ein bekannter pacifistischer Journalist, dass das so ganze Zeitfrauwillige waren also keine normalen Soldaten sondern solche die in dem Semesterferien oder im Urlaub dann Beerübung machten bei der Reichswehr.

00:15:11: Und da ging den Jakob fand einen Strafverfahren statt Wegen Landesverrat.

00:15:19: Das ging bis zum Reichsgericht und da hat das Reißgericht den denkwürdigen Satz geprägt, die Interessen des Reiches eines Staates sind nicht identisch mit seiner Rechtsordnung sondern es gibt eine Treue zum Staat über das Recht hinaus geht.

00:15:41: Dann braucht man das Recht eigentlich nicht.

00:15:43: Nein, nein!

00:15:43: Das braucht man nicht.

00:15:44: Und in dem Zusammenhang da gibt es ja noch ein Olden-Zitat.

00:15:48: Das passt dann wieder auch hervorragend Ja?

00:15:52: Von hier stammt jene Verrottung des Rechts und des Rechtsgefühls die den obersten Gerichtshof noch sehr weit bis zur nationalsozialistischen Verdrehung aller Rechtsbegriffe führt Bis zur Legitimierung des Mordes wenn er nur dem Staatswohl dient.

00:16:07: Ja, das war das war die Konsequenz.

00:16:10: Also diese ganzen illegalen Machenschaften hatte das Reichsgericht immer mit Notstand eliminiert, hat gesagt.

00:16:19: Die haben ins Staatsnotwehr gehandelt.

00:16:23: Der Staat befand sich in einem Notstand und wenn es überhaupt einen Rechtsgrundsatz gegeben hat im Kritten Reich dann war der das Notkeingebot kennt.

00:16:37: Und Karl Schmidt?

00:16:39: Der große Staatsdenker des Dritten Reichs hat gesagt, souverän ist wer den Notstand beherrscht.

00:16:46: Weil sie im Notstand der staatliche Wesen klar zeigt.

00:16:50: Sonst erstarrte man mit dem Recht und das behindert ihn und er schwächt ihm.

00:16:57: Und im Notstand kann der Staat so handeln wie es eigentlich sein müsste.

00:17:03: Interessant ist dass alle Grundgesetze der Nazis die Notennamen führen.

00:17:12: Die Notverordnung vom XXVIII.

00:17:16: Januar, und das sogenannte Reichstagsbrand Verordnung hieß eben war eine Notverordnung.

00:17:24: Das sogenannte Ermächtigungsgesetz also schlimmste Gesetz der deutschen Parlamentsgeschichte wurde das Parlament sich selbst auflöst alles seine Befugnis an die Regierung überträgt.

00:17:35: Das hieß gesetzt zur Behebung der Not von Volk und Reich, indem wir an die wenigsten noch Hitlers Mein Kampf im Bücherregal stehen haben.

00:17:46: aber man konnte da mal nachblättern das letzte Kapitel in Hitlers bekennendes Buch heißt Not wäre als Recht.

00:17:57: D.h.,

00:17:58: die Not war bestimmt die Gedanke da

00:18:01: Und was Not war, was not war bestimmten auch die Nazis?

00:18:05: Ja

00:18:05: natürlich.

00:18:06: Natürlich!

00:18:07: Die Nationalsozialisten.

00:18:08: das hast du immer wieder betont also sowohl in deinen Schriften, in deinen Vorträgen und auch in den Interviews, die ich zum Teil ja auch mit dir geführt habe.

00:18:16: Die National-Sozialisten und vor allem deren Führer hatten nie etwas für das juristische übrig.

00:18:23: wie äußerte sich das außer in dem was Du eben schon geschildert hast?

00:18:28: Ja, er ließ sich nicht binden durch.

00:18:31: Nicht mal durch eigene Gesetze und er hat mehrfach in diesen Tischgesprächen die mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind, dabei melden doch eine gewisse Authentizität liefern, hat er mehrfach gewettert gegen die Juristen wegen des hohen jüdischen Anteils.

00:18:49: Also dass die Juden wesentlich bestimmen, was Recht und was Juristerei ist.

00:18:57: Und er wolle den Beruf des Juristen so verächtlich machen wie möglich.

00:19:03: Wahrscheinlich hätte er auch nach dem gewonnenen Krieg Juristen abgeschafft, bis sein großes Vorbild Friedrich der Große ja schon getan hatte.

00:19:12: Noch ganz kurz Tischgespräche?

00:19:14: Was war das?

00:19:16: Es gibt von Dolmetscher, dabei war also eine Tischrunde gibt es Protokolle der Gespräche, die man so in einer Tischrunde geführt hat.

00:19:29: Und da ist vieles von Hitler sehr authentisches und so.

00:19:35: Es ist auch im Blick hinter die Kulissen des Dritten Reichs.

00:19:39: Also die jüdischen Juristen ... oder überhaupt Juristen verächtlich zu machen, also Juristen die ihm nicht genehm waren.

00:19:46: Er hatte ja noch ein paar auf seiner Seite, er hat ja dann später einen Freisler der ursprünglich Rechtsanwalt war, er hatte T-Rack als Justizminister.

00:19:54: und aber die Namen ... Hans Frank?

00:19:56: Ja!

00:19:57: Aber über die wollen wir jetzt nicht unbedingt reden, aber kaum waren sie eben an der Macht den Nationalsozialisten haben Sie angefangen, sie zu verschmehlen, sie lächerlich zumachen.

00:20:08: das war der Anfang der Vertreibung.

00:20:10: Ja, das war der Anfang der Vertreibung.

00:20:12: Und die eben genannten Juristen aus seiner Umgebung haben noch viele mehr... Die hat er auch alle verachtet.

00:20:22: Dener Wortklauberei, Spitzfindigkeit, Gesetzesfiziertheit, liberalistisches Denken nachgesagt und die waren auch allen nur in der zweiten Reihe Hans-Frank Roland Freisler.

00:20:35: Wer da so als Jurist war selbst Karl Schmidt war dann in der zweiten Hälfte der Dreißiger abgemeldet.

00:20:45: Der

00:20:46: wird gar nicht so beliebt, wie er gerne hätte sein

00:20:48: ... Nein nein!

00:20:49: Das Schwarze Chor hat immer gewettert gegen ihn und mich ganz zu unrecht auch seinen Oportunismus angeprangert.

00:20:57: Es gibt ein Zitat aus deinem Vortrag, das es mich beeindruckt hat.

00:21:01: Das würde ich jetzt einfach gerne mal hier bringen.

00:21:03: Das passt Ihnen genau diesen Zusammenhang.

00:21:06: Zitat, mit der Ausmerzung ein viel gebrauchtes Wort in juristischen Abhandlungen jener Jahre.

00:21:13: Mit der Vertreibung und Ermordung der jüdischen demokratischen und sozialistischen Juristen immerhin eines Fünftel des Berufsstandes verschwand der Rechtsgedanke gänzlich aus Deutschland?

00:21:24: Ja!

00:21:25: Also Deutschland war ohne Recht?

00:21:27: Ja kann man zu sagen.

00:21:28: vor allen Dingen im faktischen war es natürlich ein riesiges Unrecht, was da geschah.

00:21:34: Und so viel staatlich angeordnete Morde hat das nicht wieder gegeben in der Geschichte.

00:21:40: Aber das Recht wurde auch verächtlich gemacht – Der Rechtsgedanke.

00:21:45: und die Juristen, die sich angepasst haben, die haben auch immer ihre Legitimationen nicht aus ihrer Unabhängigkeit mit dem Recht gezogen sondern aus der Nähe zum Führer.

00:21:57: Die Legitimation des Richters Sollte nicht sein, dass er unabhängig recht spricht.

00:22:03: Sondern es ist ein kleiner Abglanz des Führers auf ihn.

00:22:13: Es betraf übrigens nicht nur die Anwälte und Richter, also die direkt in der Justiz arbeiteten sondern es betraf auch die Wissenschaftler Also die Juristen, die fortschrittlichen Juristen an den Universitäten arbeiten.

00:22:29: Die wurden auch verdrängt.

00:22:31: Das waren wirklich wenige.

00:22:32: Eines der ersten Gesetze der Nazi-Herrschaft war das Gesetz wie der Erschränk des Berufsfamtentums vom siebten April, und danach konnten Nicht-Aria Bistamalzis also Juden und Demokraten Mitglieder der sogenannten Systemparteien des Zentrums der Sozialdemokratie, der liberalen GDP entlassen werden.

00:23:02: Und alle anderen konnten auch umgesetzt wagen, selbst systemkonforme aber ein bisschen umständliche zu konservative die nicht jeden den Schlenker des Nationalsitzes mitmachten.

00:23:15: Die konnten versetzt werden.

00:23:16: das heißt die Unabhängigkeit der Hochschullehrer und die unabhängigkeite Richter war damit aufgehoben Und damit konnte dann natürlich eine große Reinigungsaktion in Gang gesetzt werden.

00:23:32: Ein Beispiel dafür ist die Universität Kiel, an der ich auch studiert habe.

00:23:38: Aber das war mal die fortschrittlichste Universität im ganzen Reich.

00:23:45: Herr Heinrich Becker, Liberaler Preußischer Kultusminister hatte so ein demokratisches Experiment in Kiel und daher war Kiel auch in den Augen der Studenten.

00:24:01: Und die hatten schon Anfang der Dreißiger, die Mehrheit in den allgemeinen Studentenausschüssen total verjudet.

00:24:08: So hat man das genannt ob die Juden waren oder nicht.

00:24:11: Das interessierte die Nicht-in-Nazis.

00:24:13: für die war kurze Fratbruch ein Jude.

00:24:15: Jeder der Demokrat war galt als Jude.

00:24:23: Ich bin kürzester Zeit so auf Linie gebracht worden.

00:24:30: Der Altersdurchschnitt zum Beispiel, der Professorin ist von fünft Jahr und dreißig gesunken.

00:24:37: Das waren willfährige

00:24:40: junge Leute?

00:24:41: Die Vorlesung wurde in einer SA-Auniform gemacht mit glänzenden Stiefeln immer natürlich mit Heilettlerbegrüßungen und es war dann die... Stoßtropf-Fakultät hat sich Scholz genannt.

00:24:57: Eine Fakultäte voller Juristen im Nazi Sinne, die auch den Rechtsgedanken immer bekämpft

00:25:04: haben.

00:25:06: Ja, und so ging es dann nach... ...Ninzehntundundfünfundvierzig auch weiter.

00:25:10: Du schreibst die alle Frontenfielen zusammen aber die recht front der Nazis eben nicht.

00:25:17: Das heißt diese jungen Willfährigen wurden ja auch älter im Laufe der Zeit.

00:25:22: Die blieben da!

00:25:23: Die Blieben das war das Furchtbare Und sie wurden Sie machten sich auch unangreifbar.

00:25:31: also ich habe in den in Späten-Sächsigern studiert.

00:25:36: Und da war in jedem Rechtsgebiet dann die großen Erruhen, die Geistesgrößen – das waren alles alte Nazis!

00:25:46: Und sie haben ganz konsequent so eine Politik gemacht, so ein Seilschaftspolitik, dass

00:25:56: die

00:25:57: Remigranten, die Vertriebenen überlebt hatten und zurückkam nicht den Hoch einer Chance hatten.

00:26:05: Das ist ein kleines Beispiel, im schon erwähnten Kiel war Ordinarius, das ist ordentlicher Professor für Zivilrecht, der hat Hussal, Sohn des Philosophens, und er galt als Jude und wurde neunzigdreisig vertrieben dem gelangen in den USA zu exilieren.

00:26:30: und er kam wieder als amerikanischer Besatzungssoldat und hatte intime Kenntnisse natürlich von den Universitätsverhältnissen.

00:26:41: Und sein Lehrstuhl war besetzt worden mit Karl-Laranz.

00:26:47: Larans war einer der ganz Großen unter den Nazis, in der Nachkriegszeit, in dem Brunnenbundesterpublik auch wieder, der zivilrechts Papst.

00:26:57: Der hat einen Berufsverbot bei den Amerikanern Nicht nur früh das Parteimitglied war, sondern besonders auch hervorgehoben in der Partei.

00:27:06: Und jetzt kam Hussal und wollte sein Lehrstuhl wieder haben.

00:27:12: Die Fakultät hat anstimmig beschlossen, Hussall kriegt den Lehrstuel nicht!

00:27:17: Der wird nicht besetzt und frei gehalten für den sicher irgendwann mal wieder zurückkommenden

00:27:24: Kalarans.".

00:27:26: Und so war es auch.

00:27:26: Das mussten Sie gar nicht begründen?

00:27:28: Es war

00:27:30: doch jetzt eine demokratische Republik!

00:27:32: Ja,

00:27:32: und die Hochschulautonomie der Staat nicht in die HochSchulen reinreden durfte... ...das ist ne Erfindung der Nachkriegszeit.

00:27:41: Diese Hochschulautonomie hat das im Dritten Reich überhaupt kein bisschen gegeben.. ..und in der Weimarer Republik nur rudimentär.

00:27:49: Der erwähnte Bäcker hatte in Kiel die Fakultät umgestaltet, auch im Wesentlichen durch sogenannte octrois.

00:27:57: Das heißt durch Entscheidungen der Mineralbürokratie in den Universitäten hinein.

00:28:04: Das war nach dem Krieg völlig undenkbar, weil man gesagt hat wir haben das schon mal erlebt wenn die Hochschlautermine nicht akzeptiert wird.

00:28:11: Das waren unter den Nazis und sowas wollen wir nicht widerarmen.

00:28:15: Und so haben sich die Nazis dann unangreifbar.

00:28:18: nach dem Krieg.

00:28:19: Also du hast in den Sechzigerjahren im Kiel studiert und hast du davon dann offensichtlich noch einiges gespürt, also auch von diesem autoritären Geist?

00:28:30: Ja ja und nein!

00:28:33: Also gerade in Kiel war... als ich angefangen habe zu studieren das war Mitte der Sechzig-Jahr, seit Sechzensechzig.

00:28:44: da waren die Alten, die explodierten Nazis Pensioniert.

00:28:50: Und dafür kam eine ganze Reihe junger, demokratischer Hochschullehrer die die Alten ersetzt haben.

00:28:59: Es liefen noch ein paar Mumien rum.

00:29:02: Ebert Menzel war so einer Aber der war im Dritten Reich relativ spät dorthin gekommen.

00:29:10: Diese Kieler Schule Die hatte auch im dritten reich Gewaltigkarriere gemacht und die haben dann rufe nach Leipzig Und sehr viele nach Strasbourg gehalten, an die Reichsuniversität in Strasburg.

00:29:25: Eigentlich ist da von den Altenarztes nur Larans sitzen geblieben im Kiel bis er dann einen glänzenden Ruf nach München kriegte.

00:29:34: Aber zu meiner Zeit waren sie schon wieder andersrum gepohlt.

00:29:40: Es kamen ja auch die Achtundsechziger-Zeit?

00:29:43: Ja, die haben wir voll mitgekriegt.

00:29:53: Ja, es

00:29:54: geschah

00:29:55: dann vieles Unerfreuliches auch noch im Nachgang.

00:30:00: Also ich will jetzt mal etwas über das Standardwerk von Max Alsberg sagen oder von dir dann vor allem auch hören, der Beweisantrag im Strafverfahren.

00:30:11: Das war ein Standardwerk das ist neunzehntreißig erschienen wurde aber in Nationalsozialismus.

00:30:17: also es verschwand aus dem Bibliotheken Es existierte eigentlich nicht mehr Aber es tauchte dann nach fünfundvierzig wieder auf.

00:30:24: Oder wurde neu aufgelegt?

00:30:26: Ja ja und zwar Das war Ein wenig pathetisch.

00:30:32: Aber man muss wissen dass Beweisantrag, die einzige echte Waffe ist in der Hand des Verteidigers.

00:30:42: Wenn der irgendwie unzulässig abgebürstet wird, ist das ein Revisionsgrund und die Drohung mit der Revision ist das Einzige womit die Verteiligung die Gerichte zwingen kann sich an die Gesetze zu halten.

00:30:56: Und Altsberg hat auch sehr pathetisch für diese einzige Waffe in der hand des Verveidegers plädiert.

00:31:04: Nach dem Krieg wurde es neu aufgelegt.

00:31:06: Karl-Heinz Nüse, weitgehend unbekannt ein Berliner Oberstaatsanwalt, der das bearbeitet einen Oberstaatanwalt.

00:31:14: Das war irgendwie so eine Verschiebung der Funktionen?

00:31:18: Ja

00:31:18: da stand dann auch drin dass der Beweisantrag völlig überflüssig sei und meist nur zur Prozessverschleppung dient.

00:31:29: Also ins Gegenteil verkehrt ist Diese Rissenheit, die ist dann harmonisiert worden durch Karl-Heinz Meier.

00:31:41: Die Vorsitzende der Strafsinnards beim Kammergericht.

00:31:45: Extrem konservativ.

00:31:48: Ich habe noch jemanden kennengelernt, der bei Meier Arbeitsgemeinschaft gemacht hat als Refrendat.

00:31:54: Der war immer Panzermeyer, weil er höhere Panzeroffiziere gewesen war im Krieg.

00:32:00: Und Panzermeyer hat das also harmonisiert und natürlich auch verhunzt.

00:32:07: Die Intention als Bergsterkampf für den Beweisantrag war genau ins Gegenteil verkehrt

00:32:15: worden.

00:32:16: Haben sich dann die Strafverteiger nicht darum gekümmert?

00:32:19: Nein,

00:32:21: dieses Werk galt noch im Akademischen Unterricht so in der Fundarsausbildung noch als Grundlage ist dann allerdings vor fünf Jahren von etlichen jungen Juristen stark überarbeitet worden, aber längst nicht im alzbergischen Sinne erneuert worden.

00:32:42: Also mit dieser Kampfrichtung und diese Begeisterung für die Waffen des Verteidigers.

00:32:50: Und wenn man mal aufzeigt wie sich die Universitäten nach dem Krieg wieder etabliert haben, da waren diese auf allen Gebieten immer die Größen.

00:33:04: Ob das Lahrens war oder im Völkerrecht geobt haben ein Wolfgang Siebert in Göttingen der barführenden Karl-Schmitz-Kongress gegen das Judentum in der deutschen Recht.

00:33:21: nur in Berlin war es anders.

00:33:24: In Berlin hatten ja die Alliierten, die Westalliierten nach den Daumen drauf auch an der Neugrundung der FU und haben dafür gesorgt dass sie Altenazis hier keine Chance hatten.

00:33:37: Also ganz anders als in Kiel?

00:33:39: Völlig anders!

00:33:40: Und völlig anders also in Köln, Frankfurt, Marburg.

00:33:45: dies überall hatten hier Remigranten der Sagen einen ganz bestimmten Einfluss, also Ernst Rabel einer der ganz großen Zivilrechtsdokmatik.

00:34:00: Den hat man reaktiviert, da war schon fünfundsebzig, aber auch Eduard Hirsch vertriebener Richter aus der Weimar Republik in der Türkei überlebt ist dann wiedergekommen bei der Lehrer von Jodalimbach.

00:34:14: oder Martin Drat und Ernst Heinitz, Berliner Arbeitsrechter in Berlin.

00:34:24: Nach Italien emigriert hat sich da mit dem Strafrecht beschäftigt und er hier einen Lehrstil für Strafrechte kriegt.

00:34:30: Ich habe Inken gelernt.

00:34:33: Straf- und Arbeitsrecht!

00:34:35: Mit seiner Tochter sind wir befreundet.

00:34:37: aber diese Remigranten haben hier in Berlin den Ton angegeben.

00:34:44: Deshalb galt auch die Freie Universität im Chor der Deutschen Universitäten immer als minderwertig, zweitklassig.

00:34:55: Sie hatten keinen großen Nazi vorzuweisen und sie haben die Remigranten

00:35:00: rehabilitiert.".

00:35:01: und wieder eingesetzt.

00:35:02: Aber die FU war ja die Gegengründung zur Humboldt-Universität auf der DDR Seite?

00:35:08: Ja, das einerseits also gegen die Politisierung der Wissenschaft durch die DDR aber auch im Grunde.

00:35:16: die Friedfellams Universität.

00:35:19: Berlin war auch besonders abschreckenes Beispiel im Dritten Reich gewesen.

00:35:23: und da dann eben Karl Schmidt auch nach und da war eine Neugründung dringend erforderlich.

00:35:30: Aber insofern war die FU eine Doppelneugründung.

00:35:41: Es gibt einen ziemlich berühmten Juristen, der war auch sehr lange Kommentator mit Kommentatore des Grundgesetzes.

00:35:49: Der heißt Theodor Maunz.

00:35:52: Der spielte auch im Nationalsozialismus schon eine Rolle?

00:35:59: Ja und keine besonders gute ... ... müssen wir jetzt was richtig stellen... Es kürze ich eine Biografie erschienen über Theodor Mons von Ingo Müller.

00:36:15: Das bin allerdings nicht ich, sondern ein junger ist so reicher Gleichennahms der auch eine Chance vergeben hat.

00:36:23: also er hat nicht aufgezeigt wie Mons möglichst viel vom konservativ-reaktionären Gedankengut das auch bestimmt war fürs dritte Reich in die Bundesrepublik rübergerettet hat, also ein Musterdemokrat ist ja keineswegs geworden.

00:36:42: Und nach seinem Tod wurde auch bekannt, dass er noch jahrzehntelang für die deutschen nationalen Sonntagenseitung Kommentare im geschrieben

00:36:52: hat.

00:36:52: Was war das für eine Zeitung von der NDP?

00:36:55: Nein,

00:36:56: nein, nein!

00:36:58: Die hatte frei rausgegeben.

00:37:02: Gegen Gehard Frey hat es

00:37:05: drei

00:37:06: Mal ja NPD-Nah und Republikanah.

00:37:09: Also diese ganze rechte Sumpf, der wurde in Bayern verkörpert durch Gehard Frei.

00:37:16: Und er hatte eine Zeitung herausgegeben also die Zeitung der Ewiggestrigen, den Deutschen National- und Soldatenzeitungen.

00:37:23: Und ausgerechnet, denn der hat uns regelmäßig geschrieben

00:37:29: Und war das nicht bekannt oder?

00:37:31: Nein,

00:37:31: das war nicht bekannt.

00:37:32: Das war der Pseudonym und Mons war CSU-Mitglied Bayerischer Kultusminister zeitweilig also für auch von Westlöten zuständig.

00:37:41: Und am Anfang war er ja schon da auf den Herr Lankinsee dabei?

00:37:45: Ja ich glaube das weiß ich jetzt nicht genau aber er hat dann recht früh auch einen Kommentar ausgerechnet zum Grundgesetz gegründet.

00:37:55: im Mons Dürich ist der Ton angemende Kommentar zum Grundgesetz über Jahrzehnte gewesen.

00:38:04: Also, er hatte schon große Bedeutung oder großen Einfluss kann man sagen und ist aber auch wirklich ein Beispiel für die Kontinuitäten wie es gab.

00:38:14: Gibt's doch weitere Beispiele?

00:38:16: Ernst Forsthoff Schaffstein in Göttingen Jugendrechtler Hans Karl Nippertei Der Arbeitsrechtler Arbeitsrechtsideologe des Dritten Reichs, der hat den Betrieb der Betriebsgemeinschaft begründet und dann der Betribsführer analog zur Volksgemeinsschaft.

00:38:37: Mit ihrem Führer gab es die Betriebsemannschaft mit ihren Betriebesführern und sinnigerweise wurde er nach dem Krieg.

00:38:45: Auch Präsident des Bundesarbeitsgerichts, das Neugegründeten übrigens auch des Bundesseilgerichts.

00:38:50: Das hat er nebenbei noch mitgemacht.

00:38:51: Aber das wurde jetzt ja doch an die Öffentlichkeit getragen?

00:38:54: Ich glaube da gibt es eine Studie zu Ihnen.

00:38:57: Ja, aber es hat lange gedauert.

00:39:00: ich erinnere mich dass die Journalisten mich Journalisten vom Westertsjourninfunk angreifen.

00:39:07: Da war die Benennung eines Nippadai-Platzes stand unmittelbar bevor Und ich sollte Ihnen ganz schnell ein Dossier zu Nippa-Dai machen.

00:39:17: Das muss ich dann in vierundzwanzig Stunden da abliefern, und ich glaube es ist auch verhindert

00:39:23: worden.".

00:39:31: Wann kehrten denn?

00:39:32: Dann endlich Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

00:39:37: Das sind ja die Werte unter denen wir hier leben und leben wollen.

00:39:40: Wann kehrten diese Werte in das juristische Denken in Deutschland zurück?

00:39:45: Na erst mal in die Rechtsordnung am Anfang des Meilen der Zeit neunvierzig also mit dem Grundgesetz.

00:39:51: Ansonsten war aber eine Entnazifizierung unserer Rechtsordnung nach dem Krieg sehr umstritten.

00:39:58: Also man hat an allen Errungenschaften, wie man das nannte.

00:40:02: Das dritten Reich ist festgehalten und hat immer gesagt, man müsste angelsächsische Importe abwehren und das gute deutsche Recht weiter gelten lassen.

00:40:14: Nun stand das Grundgesetz aber im Wesentlich aus angelsächssischen Importen oder eben wenn man in der deutschen Geschichte etwas weiter zurückgeht noch ja auch die Paulskirchenverfassung von nach Sankt-Achtenvierzig die ja auch jahrzehntelang in Deutschland aufs Übelstitte vermiert wurden.

00:40:35: Also man hat, du sagst, die Weimar Verfassung war das... ...die Verfassung, die Hitler ermöglicht hat.

00:40:41: also nicht die Feinde dieser Verfassung hat man namhaft gemacht sondern man ist der Verfassung angehängt.

00:40:49: aber jetzt inzwischen ist glaube ich die Verfassung von Weimar ziemlich rehabilitiert worden.

00:40:57: Ich habe auch mal eine Sendung darüber gemacht, zum hundertsten Jahrestag.

00:41:01: Ja

00:41:01: ja und die war viel fortschrittlicher als juristische Denken bei uns.

00:41:07: Und eh dann das Grundgesetz so populär werden konnte in Deutschland, mussten allerdings auch Jahrzehnte vergehen.

00:41:14: Da spielten dann auch viele Faktoren eine Rolle unter anderem auch des Bundesverfassungsgerichts?

00:41:19: Das Bundesverfestungsgericht, dass man peinlich von Nazi-Juristen frei halten wollte.

00:41:26: Aber er auch nicht ganz geschafft hat?

00:41:28: Nicht

00:41:28: ganz, also einer ist ihn da durchgerutscht der allerdings so einen besonderen Rückenwind hatte.

00:41:37: Der war im Favorit des Justizministers Dela weil er auch aus Bamberg kam wie Dela und der Billigeiger hatte ein ganz furchtbaren Einfluss in den Bundesverfassungen gekriegt.

00:41:50: aber es war zu meines Erachtens der einzige Der geschulte NS-Jurist war und Parteimitglied, ein SRP-Mitglid.

00:41:57: Und das kam auch erst relativ spät raus?

00:41:59: Ja!

00:41:59: Und es ist ja inzwischen auch eine Forschung die läuft aber glaube ich noch...

00:42:03: Ja, er war aber eben sechsundzwanzig Jahre lang.

00:42:07: Anders als heute.

00:42:08: Heute dürfen wir ja höchstens zwölf Jahre sein.

00:42:10: Das

00:42:11: war damals so.

00:42:12: Wir haben ja heute auch noch Die Regel dass von diesen heute acht früher waren es mal zehn oder zwölfe In einem Senat.

00:42:21: Von den acht müssen drei Richter, die aus dem Ur-Westen Bundesgerichten seien.

00:42:26: Also Richter!

00:42:27: Und die werden gewählt und sind dann Verfassungsrichter wie alle anderen.

00:42:31: Das war früher in der Anfangszeit so, dass diese Bundesrichter, Die ans Bundesverfassungskrieg gewählt wurden auf Lebenszeit Richter am Bundesverfahrenskriegt auch mal übrigens parallel saßen im Gericht beim Bundesgerichtsaufwand wegen und gleichzeitig im Verfassingsgericht Bei.

00:42:51: Willi Geiger hat das jetzt besonders schlimm bemerkbar gemacht.

00:42:55: Übrigens, dieses Gesetz war von ihm engagiert worden um ein Verfassungsgerichtsgesetz zu formulieren.

00:43:04: Ja gut aber das hat sich ja auch geändert.

00:43:06: es wurde reformiert und da wird auch sicherlich in diesem Jahr sehr viel darüber gesprochen weil das Bundesverfassungs-Gericht seventy fünf Jahre alt wird.

00:43:16: An welchen Stellen ist denn der Verlust des Rechtsethos und der Rechtskultur.

00:43:22: Und die Verbindung von Recht und Geist auch heute noch zu spüren?

00:43:27: Es ist natürlich so, dass die Wiedereinstellung der alten Nazi-Juristen hat nicht dazu geführt, das in den Gerichten immer nur Sikall geschrieben wurde.

00:43:36: Die waren natürlich nicht mehr Nazis im Sinne aber sie hatten eben diese furchtbare Vergangenheit und ein stockkonservatives Denken und machten eben ihre Lieblingsschüler zu ihren Nachfolgern.

00:43:53: Und die wiederum ihre Lieblingsschüler, das führte dann im günstigen Fall zur Opportunisten, wenn nicht zu Stockreaktionären.

00:44:04: Und der sozialistische Gedanke, der beim Republik noch sehr stark im Staatsrecht war, Gustav Radbruch Hans Gelsen Das waren Sozialisten und die haben gesagt, die Demokratie ist erst richtig vollendet wenn es eine sozialistische Demokratie is.

00:44:22: Also wenn die Wirtschaft auch demokratisiert iß das ist völlig verschwunden in der Nachkriegszeit.

00:44:31: Und auch diese Verbindung von Recht und Gerechtigkeit dass recht auch etwas mit Gerechtigkeits zu tun hat Der Gedanke taucht nicht mehr auf in der nachkrieges Zeit.

00:44:44: Ich kann nur wieder den schon mehrfach erwähnten Rudolf Olden zitieren, der zu Hans Litten geschrieben hat.

00:44:54: Hans Liten war der Strafverteidiger in der Weimarer Zeit und dann auch am Anfang noch ... Der wurde ja gleich nach dem Reichs-

00:45:01: ... Nach dem Reichstagsbrand wurde er gleich verhaftet.

00:45:04: Der hatte Hitler das Leben schwer gemacht und hatte Hitler zwei Meinheitsverfahren.

00:45:11: eingebracht, dem Zeugenhiedler.

00:45:13: Das Hedler ist oft vor Gericht als Zeuge aufgetreten bei irgendwelchen Verbrechen von Nazi-Aktivisten und Hans Litten hat ihn... deutlich Widersprüche nachweisen.

00:45:25: Und

00:45:26: in die Enge getrieben?

00:45:27: In der Engelgetriebe, ja!

00:45:29: Darüber habe ich auch eine Sendung gemacht.

00:45:30: Das werde ich auch hier in diesem Podcast nochmal in den Winx veröffentlichen.

00:45:35: Da kann man das wirklich ganz besondere und ganz besonders schwere Schicksale ans Wittensnachwollziehen.

00:45:41: Aber jetzt du das zu tragen... Ja

00:45:42: also Hitler kriegte jedes Mal wenn der Name Litten fiel ein Topsuchzanfall.

00:45:51: Kind war, wusste eigentlich jeder.

00:45:54: Das Hittler immer ein Teppichbiss hat man gesagt.

00:45:57: Vor Wut hatte er dann einen Teppichebissen.

00:45:59: das war so ein Gemeingut.

00:46:01: ich gehe mal davon aus dass es in der Realität selten vorkam aber jedenfalls hatte Littens Mutter sehr viel Einfluss.

00:46:10: also Littens Vater war Rechtsvertreter der Hund Sollern gewesen und die hatte alle möglichen Bekannten die sie mobilisiert hat für ihren Sohn.

00:46:23: Als er im KZ war?

00:46:24: Ja, der ist in der Reichsagsbrannt-Nacht verhaftet worden und ich wieder nicht herausgekommen.

00:46:30: Und jedes Mal wenn der Name Litten fiel, kriegte Hitler wie gesagt den Wutanfall.

00:46:35: Und als der preußische Grundprinz in einer speziellen Gesellschaft mal sich verwenden wollte, hatte ihn angebrüllt, wer sich für Litten verwendet fliegt ins Lager – und wenn Sie das sind!

00:46:48: Der hätte auch den Kronprinzen noch ins Lager gebracht.

00:46:52: Und diese rurige Mutter, Irmgard Litten hat ein Gedenkbuch für ihren Sohn im Dachau umgekommenen Sohn verfasst und dazu hat Rudolf Olden einen Nachwort geschrieben.

00:47:10: Da steht drin Erglaube dass man bis heute nicht verstanden hat was der Opfergang Hans-Litens für uns die Juristen bedeutet.

00:47:18: Es gilt dann natürlich nicht nur für Litten, sondern auch für andere Juristen, die sich in Rechtsgedanken gestritten haben und oft auch gestorben sind.

00:47:28: Das nämlich unser Beruf mehr ist als eine bestimmte Methode der logischen Argumentation und mehr als ein Gewerbe, nämlich der breite und feste Quader der Grundlage abendländischer christlicher Zivilisation.

00:47:46: Dieser etwas pathetischer Ausdruck, der ein Recht behandelt, das tief ethisch verwurzelt ist.

00:47:56: Der ist heute aus den neuen Misslingen völlig verschwunden.

00:48:00: Das meine ich die Verbindung von Recht und Geist und ja rechtlichen Partners.

00:48:13: Vielleicht war es deswegen doch eine sehr gute Idee vom republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, der Rechtsanwaltskammer Berlin dich zu diesem Vortrag einzuladen den du am zwölften Mai halten sollst in den Räumen der Kammer.

00:48:28: In der Littenstraße neun.

00:48:32: Im Littenhaus.

00:48:33: Denannt nach Hans Litten.

00:48:35: Die Veranstaltung findet statt von achtzehn bis zwanzig Uhr.

00:48:38: Dazu sollte man sich anmelden, auch dazu werde ich was in den Shownotes hier veröffentlichen.

00:48:45: Es gab für diese Veranstaltungen aber auch tatsächlich einen aktuellen Anlass.

00:48:50: In der Einladung ist die Rede von aktuellen Gefahren für Menschenrechte Rechtsstaatlichkeit und die freie Advokatur Und du hast es ja ganz am Anfang unseres Gesprächs auch schon erwähnt dass man heute auch schon wieder ganz bedenkliche Entwicklungen sehen kann.

00:49:05: Die Anwälte, die das veranstalten, Anwältinnen und Anwählte fragen.

00:49:11: Was können wir heute tun um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern?

00:49:16: Wir

00:49:17: können uns dessen bewusst sein und jeden alle Anfänge bekämpfen während den Anfängen.

00:49:26: Das war auch die Parole, die die rebelliantischen Anwärter Anfang der dreißig Jahre ausgegeben hatten.

00:49:33: Der besagte Rudolf Olden hat von der faschistischen Liktatur geredet, die uns droht.

00:49:41: Und dass sie mit der Freier des Anwaltsstandes unvereinbar sei.

00:49:48: und so war es dann ja auch.

00:49:50: Dieser republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein von heute wurde vor dreißig, vierzig Jahren gegründet.

00:49:59: Vor vierzig Jahre?

00:49:59: Ja.

00:49:59: Du warst Gründungsmitglied.

00:50:01: Ich war damit dabei.

00:50:03: Ich war auch schon auf einer der ersten Veranstaltungen, die haben ja eigene Anwalztage damals gewünscht?

00:50:07: Ja,

00:50:08: denn die Anwaltschaft war noch sehr stark von alten Nazis beeinflusst.

00:50:14: Und sehr konservativ insgesamt?

00:50:16: Es

00:50:16: sind viele Richter, der wieder zur Abstand wurden gekommen aber viele nicht oder sie haben sich geschäuert, sich zu bewarben und die Wunden hat einfach anwälte.

00:50:30: Die Anwaltschaft sehr heterogen war oder gar nicht mal so heterogen, sondern sehr rechtsgestrickt.

00:50:37: Und gerade zur Zeit der Stammeinprozesse und den Angriffen auf deren Verteidiger hat die Anwaltschaft kein Fingerkrumm gemacht.

00:50:49: Aus Protest dagegen wurde dann verschiedene Schlafurteile der Vereinigung gegründet – auch dieser republikanische Anwaltverein.

00:50:59: Vorbild war übrigens der Republikanische Richterbund, als in der Weimarer Republik hatten sich die republikanischen Richter, das war noch ein kleiner Resort-Flein zusammengefunden zum Republikanschen Richter Bund und nach diesem Vorbild ist dann der Republicanische Anwaltungverein gegründet.

00:51:18: Und es hat sich doch einiges getan.

00:51:20: einen Zeichen dafür ist zum Beispiel, dass es heute Veranstaltungen gibt.

00:51:25: Zum Beispiel zur Verfolgung der Anwaltschaft in anderen Ländern, in anderen Staaten – Türkei

00:51:30: z.B.,

00:51:31: werden gemeinsam veranstaltet vom Deutschen Anwaltverein.

00:51:35: Das waren früher die eher konservativen und vom republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereinen.

00:51:40: Das finde ich schon eine dann doch gute Entwicklung.

00:51:44: Ja ja, ich glaube das ist auch das Bewusstsein, dass der Anwaltsstand durchaus gefährdet.

00:51:51: Jetzt zum Schluss, jetzt will ich noch mal allen die es noch nicht kennen.

00:51:56: Dein Buch, Furchtbare Juristen Die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz sehr empfehlen.

00:52:02: Ja, die aktuelle Ausgabe ist in der Edition Tia Matt erschienen.

00:52:08: Eine sehr schöne Ausgabee.

00:52:09: Hardcover Wie liegt sie?

00:52:12: Auch als Geschenk sehr gut geeignet.

00:52:14: Ein aufregendes Buch eine beschämende Lektüre schrieb seinerzeit Herr Spiegel.

00:52:20: Eine ebenso glänzende wie niederdrückende Bilanz, ein beklemmendes Buch das alle Illusionen zerstäubt", schrieb die Zeit.

00:52:27: Eine exzellente Studie von ausführlicher Exaktheit ohne je langatmig zu

00:52:33: geraten.".

00:52:34: So die Stuttgarter Zeitung.

00:52:35: Das sind jetzt mal drei Zitate, die natürlich nicht das ganze Buch wiedergeben aber ich würde denen zustimmen.

00:52:44: Zum Buchtitel auch zu den Veranstaltern Will ich hier nochmal sagen, gibt es Links in den Show-Notes.

00:52:51: Auch zu meinen Sendungen über den Strafverteidiger Hans Litten habe ich schon erwähnt aber auch über die Anwälte ohne Recht.

00:52:58: Zu der Veranstaltung mit Ingo Müller wird um Anmeldung bis zum siebten Mai gebeten.

00:53:03: Auch dazu gibt es einen Link.

00:53:05: Ja, ich wünsche dir lieber Ingo ein interessanten und diskussionsfreudigen Abend.

00:53:12: Ich glaube, darauf kann man mit Recht hoffen!

00:53:15: Vielen Dank für das

00:53:36: Gespräch.

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